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„Wirtschaft im Gespräch“ zu Gast bei der Steelwind Nordenham GmbH

Die in 2014 letzte Veranstaltung aus der Reihe „Wirtschaft im Gespräch“ fand im neuen Produktionswerk der Steelwind Nordenham GmbH in Blexen, unmittelbar an der Weser statt.

Wirtschaftsförderer Jürgen B. Mayer begrüßte rund 50 Vertreter aus der Nordenhamer Wirtschaft mit den Worten, „Sie werden beeindruckt sein von dem neuen Werk und den Abmessungen der hier produzierten MegaMonoPiles!“.

WiG Steelwind 01

Der Geschäftsführer Dieter Sichau erläuterte zu Beginn seines Vortrags die bei der Standortsuche für das neue Werk vorgegebenen Kriterien. Einer der Gründe der für Nordenham sprach ist die schleusenfreie Lage des Betriebsgrundstücks direkt an der Weser hin zum offenen Meer.

„Mit unserem ehrgeizigen Projektplan legten wir fast eine Punktlandung hin!“, so Dieter Sichaus Kommentar zu der nach rund 3jähriger Bauzeit am 18. September 2014 erfolgten offiziellen Eröffnung des für 175 Mio. Euro errichteten Produktionswerks.

WiG Steelwind 05

In Blexen werden auf insgesamt 32.000 qm Hallenfläche sogenannte „Mega-Monopiles“, Pfahl-Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen bis max. 40 m Wassertiefe, gefertigt. Die einbaufertigen Monopiles weisen mit einem Durchmesser bis zu 10 m, einer Blechstärke bis 15 cm, einer Länge bis zu 120 m und einem Gewicht bis zu 1.500 t beeindruckende Dimensionen auf. Die Transition Pieces, die bis zu 30 m langen Übergangsstücke als Verbindung zum Turm, werden ebenfalls hier produziert. Dieter Sichau erläuterte anschaulich die Vorteile der Monopiles gegenüber den Tripods, hinsichtlich Produktions-, Logistikkosten und Errichtungszeit.

An der 16 ha großen Betriebsfläche verfügt Steelwind über eine eigene Schwerlastkaje mit 100 t/qm Belastbarkeit, an der die zwei Zwillingskräne mit einer Hublast von je 800 Tonnen die Monopiles auf Seeschiffe hieven. Das Werk mit seinen zurzeit knapp 150 Beschäftigten (davon rund 40 in der Verwaltung) erhält seine hochwertigen Grobbleche per Binnenschiff direkt vom Mutterkonzern Dillinger Hütte AG im Saarland.

WiG Steelwind Rollout Mega Monopile 01

Im Rahmen eines geführten Rundganges wurde den Teilnehmern ein Einblick in eine der Produktionshallen mit dem Fertigungsablauf bei der Serienproduktion gewährt. Mit der teamorientierten Prozessarbeit, die mit einer flachen Hierarchie die Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördert, setzt man dabei auf innovative Konzepte.

Mit dem praktizierten industriellen Fertigungsverfahren, der hohen Fachkompetenz sowie der logistischen Lagegunst direkt an der Wesermündung, sieht sich der junge Betrieb am europäischen Offshore-Markt gut positioniert, um von den rund 900 Monopiles - die bei den Windparkplanungen in der Nordsee in den nächsten drei Jahren zur Rede stehen - einen großen Teil vom Kuchen zu erhalten.

WiG Steelwind 04

Die Teilnehmer am Wirtschaftstreff trauen das jedenfalls anerkennend dem jüngsten Nordenhamer Industriebetrieb zu.

Copyright: Stadt Nordenham, Amt für Wirtschaftförderung, 08. Dezember 2014

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